Die politischen und wirtschaftsjournalistischen Spatzen pfeifen es im schönen Gleichklang mit dem Europäischen Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, von den Dächern: Das Tempo, mit dem die deutsche Wirtschaft den Wandel hin zu einer Vernetzung aller Teile der Wertschöpfungskette vollzieht, ist viel zu gering. Um der deutschen Industrie, aber genauso den mittelständischen Betrieben zwischen Bodensee und Mecklenburg-Vorpommern die Relevanz dieses Themas noch einmal deutlich zu machen, wurde der Begriff der Industrie 4.0 erschaffen. Er meint die digitale Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden auf Basis einer intelligenten Automatisierungstechnik. Die direkten Mehrwerte sind schnell erkennbar: Effizienter Ressourceneinsatz und perfekte Personal- und Zeitplanung führen zu einer maximalen Wertschöpfung.READMORE

Was bedeutet das aber für die Straßentransporte im Mittelstand?

Während große Zulieferbetriebe auf dem Tier I und Tier II Niveau meist schon über die firmeneigene Software an die Logistikprozesse beispielsweise der Automotivindustrie angeschlossen sind, besteht gerade bei den KMUs großer Nachholbedarf. In den meisten Fällen werden Teil- und Komplettladungen nämlich nach wie vor über eine Spedition versendet, die wiederum selbstständige Transportunternehmen mit der Durchführung der jeweiligen Transporte beauftragen muss. Dieser Prozess hat sich trotz neuer Technologien und daraus erwachsenden Möglichkeiten in den vergangenen 30 Jahren so gut wie nicht verändert. Dabei bieten sich bereits heute etliche Möglichkeiten, mittels softwaregestützter Prozesse den Güterverkehr schneller, genauer, kosteneffizienter und für alle Beteiligten profitabler zu gestalten. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Service, den wir bei Frachtraum anbieten.

Die Vorteile im Einzelnen

Sicherheit und Vertrauen durch Selbsteintritt – Als digitale Spedition garantieren wir, dass genau der Frachtführer, der von einem verladenden Unternehmen bestellt wurde, die Teil- und Komplettladungen annimmt und ausliefert. Das Unternehmen, das den Transport beauftragt, weiß also von der ersten Minute bis zum erfolgreichen Abschluss der Tour, wem er seine Waren zur Auslieferung anvertraut hat. Keine Weitervermittlung von Fahrten bedeutet für die beauftragenden Unternehmen vor allen Dingen eines: Weniger Ärger.

Genauigkeit und Liefertreue durch Track and Trace – Frachtraum Kunden können jederzeit nachvollziehen, wo genau sich der Frachtführer mit seinen Waren befindet. Telefonate unter den erschwerten Bedingungen mangelnder Sprachkenntnisse gehören damit genauso der Vergangenheit an wie entnervte Anrufe bei der Spedition, um sich zu erkundigen, wo genau sich denn der LKW mit der entsprechenden Teil- und Komplettladung befindet. Durch dieses Track and Trace System lassen sich seitens des Verladers auch genauere Aussagen zum exakten Lieferzeitpunkt der entsprechenden Waren machen. Dadurch wird seine Liefertreue und Reputation nachhaltig gesteigert.

Schneller und effizienter durch papierlose Abwicklung und direkten Kontakt – Durch die papierlose Abwicklung von der Erteilung des Auftrags zu Beginn bis zur Risikoübertragung zum Abschluss eines LKW Transports, wird der gesamte Transportprozess verschlankt. Sowohl für den Verlader als auch für den Frachtführer bedeutet das weniger Zeitaufwand und einen insgesamt effizienteren Prozess. Diese Zeit- und Effizienzgewinne werden zusätzlich durch den direkten telefonischen Kontakt zwischen den im Transport involvierten Parteien verstärkt.

Fazit: Bereits heute können Unternehmen jeder Größe von den Vorteilen der Industrie 4.0 bei Straßentransporten von Teil- und Komplettladungen profitieren. Ohne aufwendige Anpassungsprozesse oder große Investitionen in neue Software lassen sich bereits heute LKW Transporte günstiger, effizienter und einfacher über digitale Speditionen wie Frachtraum organisieren.